Grundschule am Berg

Klasse 4c

 

Tag der Artenvielfalt im Naturschutzgebiet Gosener Wiesen

 

Am Dienstag, d. 24.05.2011 hatten zehn Kinder der Klasse 4c die Möglichkeit das Naturschutzgebiet Gosener Wiesen und das dort befindliche Freilandlabor Kaniswall zu besuchen. Begleitet wurden sie von Frau Kirschner und Frau Preiß.

 Das Exkursionsthema war "Gehölze im Naturschutzgebiet Gosener Wiesen". Unsere Gruppe wurde auf einer Wanderstrecke von ca. 3 km von einem fach- und ortskundigen Revierförster (Gerhart Meuche - Berliner Forsten) und Herrn Dr. Rainer Hartelt, ehemaliger (jetzt pensionierter) Leiter, des Freilandlabors Kaniswall begleitet.

 Auf einem Schülerarbeitsblatt wurden alle Bäume und Sträucher,  die Herr Meuche und Dr. Hartelt vorher ausgewählt hatten, benannt. Zum Schluss waren es 30 an der Zahl. Viele waren bekannt – wie Linde, Eiche oder verschiedene Arten des Ahornbaumes.

Aber es gab auch uns völlig unbekannte Bäume und Sträucher wie Robinie, Spierstrauch oder Hartriegel.

 Auf der Wanderung schauten wir uns die Gewächse näher an. Wir lernten, wie die Rinde mancher Bäume aussieht oder welche Form die Blätter haben. Hin und wieder, wenn wir an einem Baum länger stehen geblieben sind, kamen die Mücken und am nächsten Tag konnten wir an den Beinen erkennen, wo sie sich niedergelassen hatten.

 Unser Ausflug endete im Freilandlabor. Dort wurden wir von Oskars Opa, der Tierarzt ist und z.T. auch auf dem Kaniswall arbeitet, begrüßt.

 Wir verglichen die Namen der Bäume und Sträucher auf unseren Arbeitsblättern und Nelli zeigte einen Schädelknochen von einem Wildschwein, den sie früher einmal gefunden hatte. Sie wollte gern wissen, wie alt dieses Wildschwein bei seinem Tod gewesen ist und ob es sich um einen Keiler oder eine Bache gehandelt hat. Alle drei Experten waren sich einig, dass es sich um ein junges männliches Wildschwein gehandelt haben muss.

 Zum Schluss las uns Herr Meuche noch die Sage vom Fischer Kanis, dem Namenspatron vom Kaniswall, vor.

 Dann war die Zeit auch schon wieder um un wir mussten uns beeilen, um den Bus nicht zu verpassen. Es war ein schöner Tag. Schade nur, dass wir zum Schluss nicht noch mehr Zeit hatten, um den Kaniswall besser kennenzulernen.

 



erstellt: www.altglienicke.de